Styriate 2021

Styriate im Jahr 2021

25. Juni bis 25. Juli
Styriate

"Die steirischen Festspiele"

seit 1985

Die Styriate in Graz

Jeden Sommer, genauer gesagt im Juni/Juli, ruft der Nachfolger des Festivalgründers den Meisterdirigenten Nikolaus Harnoncourt zur Teilnahme an den berühmten Steirischen Festspielen auf. Alte Meister wie Bach, Mozart, Haydn oder Fox neu zu interpretieren ist das Motto der Sommeraktivitäten.

Historische Orte wie Schloss Eggenberg, Stainzpfarrkirche, Grazer Dom oder Stefaniensaal im Grazer Kongress sind Orte dieser Musik, die Musikliebhaber aus dem In- und Ausland nach Graz bringen.

Styriate 2021

Die Styriate (orig. Styriarte) bzw. die "steirischen Festspiele" wurden 1985 erstmals aufgeführt. Während im ersten Jahr der Festspiele Johann Sebastian Bach im Mittelpunkt stand, widmeten sich die Programme in den folgenden Jahren Monteverdi, Haydn, Schubert, Mozart, Beethoven und Mendelssohn. Seit 1992 stellt die Styriate ihre Shows in einen thematischen Hintergrund – nicht nur überraschende Opern und Konzerte, sondern auch Country-Tourneen und Picknick-Konzerte von Schloss Eggenberg.

2021 findet die Styriate mit großer Wahrscheinlichkeit Ende Juni bis Ende Juli statt. Sie wird eine Show rund um die Fox-Oper präsentieren und darauf aufbauend sich unter das Motto „Lust“ stellen.

Wo finden Menschen Glück? Ist es Amor, der schöne sinnliche Gott, oder seine komplizierte Geliebte Psyche? Die Liebesgeschichte dieses ungleichen Paares wurde erstmals von dem antiken römischen Dichter Aprieus erzählt. Das Barockgenie der Steiermark, John Joseph Fox, machte daraus eine kraftvolle und plumpe Barockoper für den Wiener Hof. Und die Styriate webt weiterhin Hinweise, viele Veränderungen von der Märchenlektüre bis zum Volksabend. Die Lust des Himmels und die Lust der Welt, die Lust und das Unglück im Barockwettbewerb, Spaß und Reden – alles in einem Festival. Am wichtigsten ist, dass es für die Gäste so komfortabel und sicher ist.

Geschichte der Styriate

Das Steirische Kulturfest fand erstmals 1985 statt und stand unter der langfristigen Initiative des Kulturbeauftragten Kurt Jungwirth, der mit dem Festival den österreichischen Dirigenten Nikolaus Harnoncourt mit seiner Heimatstadt verbinden wollte. Im Mittelpunkt der ersten Styriate stand der Komponist Johann Sebastian Bach, und der Concentus Musicus Wien unter der Leitung von Harnoncourt spielte eine wichtige Rolle. Als Generalsekretärin fungierte Andrea Herberstein, als künstlerischer Leiter Wolfgang Schuster, Mitglied der Wiener Philharmoniker, der die Styriate im folgenden Jahr aufgrund einer Budgetlücke verließ und die Geschäftsführung übernahm.

1987 leitete Harnoncourt erstmals das European Chamber Orchestra, das zweite Ensemble für die Steiermark. Mit der Veranstaltung „Ein Fest für Haydn“ auf Schloss Eggenberg erzielte die Styriate erstmals einen großen Publikumserfolg mit einem Kartenumsatz von über einer Million Schilling.

1988 verließ die damalige Regisseurin Andrea Herberstein das Festival, Christopher Widauer übernahm die Leitung der Show. 1989 kam mit dem Konzert von Hanonkut und dem Concentus Musicus und Arnold Schönberg Chor in der Barockpfarrkirche Stainz erstmals eine Veranstaltungsstätte außerhalb von Graz hinzu, das Steirische Musikfest.

Nachdem 1991 der bisherige Intendant Christopher Wiedall durch den jetzigen Intendanten Matisse Huber abgelöst wurde, trat 1992 in der Steiermark eine weitere Neuerung auf: Nicht jedes Jahr ist das Festival einem berühmten Komponisten gewidmet. Seitdem steht das Festival unter dem Motto. Jahr. Mit Hilfe von Jordi Savall konnte die Festivalleitung erfolgreich einen weiteren internationalen Künstler für die Styriate gewinnen.

Der Erfolg der Styriate setzte sich in den folgenden Jahren fort und erreicht heute fast immer eine Auslastung von rund 90 %. Außerdem ist Styriate z. B. Mit dem Wagner-Steinbruch in Rom zogen das Benediktinerkloster St. Lambrecht und das Kloster Rein nach und nach an andere Orte in der Steiermark. 2003 wurde der neu errichtete Helmut-List-Saal erstmals auch als Veranstaltungsort für die Styriate genutzt. Auch über die Grenzen der Steiermark hinaus hat sich das Steirische Musikfest etabliert: 2005 sorgte Bizet und Nikolaus Harnoncourts Oper „Carmen“ für internationales Aufsehen, 2007 2009 gelang es durch die ORF-Ausstrahlung, Hörer auch außerhalb des Konzertsaals zu locken. Getreu dem Motto 2007 „Gesucht: Europa“ hat die Styriate es mit ORF- und 3sat-Dokumentationen international bekannt gemacht. Darüber hinaus wurde das Freilichtmuseum Stubin als weiterer Aufführungsort ausgezeichnet. 2008 war es am Beispiel der Bayreuther Musikfestspiele und der New Yorker Metropolitan Opera das erste Public Viewing in der Steiermark: Die Krönung Mozarts durch Nikolaus Hanonkut von der Pfarrkirche Stans ist in der ganzen Landesmesse zu sehen , fand das Eröffnungskonzert in Zusammenarbeit mit dem Recreation-Großen Orchester Graz auf dem Grazer Hauptplatz statt, wodurch die Styriate einem besonders breiten Publikum zugänglich wurde.

Die Styriate bei den Kasematten in Graz

Die kommende Open-Air-Performance der Styriate ist beliebter denn je. Aus diesem Grund hat das Festival schnell ein zusätzliches Mini-Festival auf der Schlossbergbühne in Graz ins Leben gerufen. Im Jahr 2021 waren die Open-Air-Zitate der Styriate vielfältiger denn je und rührten offensichtlich die Nerven der Zeit. Es wird hauptsächlich Short gekauft. Hier ist also etwas Neues gefragt! Das Styriate Kasematten-Festival findet von 4. bis 6 Juli statt.

Klassische Bilder

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